Bodenverbesserung im Flughafen Zürich

Bodenverbesserung im Flughafen Zürich

Aktualisiert: 17. Jan 2019


Im September 2016 bearbeiteten wir einen Auftrag vom Flughanfen Zürich: Die Sanierung des Retentionsfilterbeckens West. Grund für diesen Auftrag war es, dass sich das Filterbecken durch einen Wiesenbestand auszeichnete, der durch Staunässe abgestorben war. Um die Ursache des Problems aufzudecken, nahmen wir Umgrabungen des Bodens vor. Es stellte sich heraus, dass der Oberboden über dem Kieskoffer verschlammt und verdichtet war. Verantwortlich für die innere Verdichtung des Bodens war der hohe Tongehalt. Solche „Tonböden“ neigen auf Grund des hohen Gehalts an Tonmineralen zur Dichtlagerung, was zu einer geringen Wasserdurchlässigkeit führt. Somit konnte sich Stauwasser ansammeln, welches die stabilisierenden Pflanzenwurzeln ertränkte. Um den physischen Wasserfluss im Boden wieder zu erhöhen, gaben wir dem Boden gewaschenen Fluehlensand bei. Dazu verwendeten wir einen Pneulader mit Kompoststreuer. Dieser spezielle Sand besitzt eine extreme Wasserdurchlässigkeit. Des Weiteren werteten wir den Bodenkörper mit vier Tonnen Branntkalk auf. Der Brandkalk besitzt die Eigenschaft Ton aufzuspalten und somit den Boden aufzulockern. Und zum Schluss arbeiteten wir mit einem organischen Bodenverbesserungsdünger „Condit“ und säten eine mit Wasserpflanzen erstellte Samenmischung an. Mit diesen abschliessenden Massnahmen möchten wir das Ergebnis der Sanierung im Flughafen langfristig sicherstellen.

Bereits im Oktober desselben Jahres durften wir erfreut feststellen, dass sich der Pflanzenbestand im Retentionsfilterbecken gleichmässig verteilt hatte und bereits in einem 1-2 Blattstadium befand. Der Oberboden enthüllte sich als locker und unverdichtet. Wir sind sehr zufrieden, dass wir dank unserer langjährigen Erfahrung eine Lösung für den Flughafen Zürich entwickeln konnten. Infolge der durchgeführten Massnahmen hinterlässt der Oberboden wieder einen gesunden und vitalen Eindruck. Besonders wichtig ist es nun, dass das Retentionsfilterbecken nicht zu früh überlastet wird, da sonst die Gräser erneut ertränkt werden.



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